Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber starkes Schwitzen

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Impressum

GFMK GmbH & Co. KG

Handelsregister-Nr. HRA 20746
Amtsgericht Köln
USt-IdNr.: DE813117900

Geschäftsführer: Holger F. Caspari

Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
www.gfmk.com

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Holger F. Caspari
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Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Judith Schomaker

Fotos, Abbildungen:
Starkes Schwitzen: olly2l/Bigstock.com (46251880)
Entstehung: stokkete/Bigstock.com (51316837)
Diagnose: alexraths/Bigstock.com (48071525)
Therapie: sukiyaki/Bigstock.com (24443852)
Wissenswertes: mindof/Bigstock.com (24680375)

 

14. November 2017
Seit 2014 findet jährlich der Welt-Urtikaria-Tag statt. Mit Aktionen und Vorträgen soll auf das Thema Nesselsucht aufmerksam gemacht werden.
  
27. Oktober 2017
Bei Psoriasis und Neurodermitis kann sich eine Rehabilitation anbieten, z. B. weil Rehakliniken meist an Orten mit einem allergenarmen Reizklima gelegen sind.
  
20. Oktober 2017
Ein Handekzem wird zunächst mit Salben und Cremes behandelt. Bei einem schweren Handekzem können Medikamente verabreicht werden.
  
13. Oktober 2017
Schlick und Meerwasser können die Behandlung verschiedener Hauterkrankungen positiv unterstützen.
  
06. Oktober 2017
Eine gesunde Darmflora kann unter Umständen dazu beitragen, der Entstehung von Neurodermitis vorzubeugen.
  

Viele Gerüchte und Irrtümer ranken sich um das starke Schwitzen. Diese reichen von mangelnder Körperhygiene, über Geschlechtsdispositionen, bis hin zu Assoziationen mit übergewichtigen Menschen. Dabei trifft starkes Schwitzen auf rund ein Prozent der westlichen Bevölkerung zu. Männer und Frauen sind in etwa gleich häufig von diesem Phänomen betroffen, lediglich die Lokalisation unterscheidet sich geringfügig voneinander. Genaue Zahlen sind hingegen schwer zu ermitteln. Zu hoch ist die Dunkelziffer, da starkes Schwitzen noch immer zu den Tabuthemen in der Gesellschaft gehört. Informatioen über starkes Schwitzen kann viele Vorurteile widerlegen und Betroffenen helfen, ohne Scham Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Die Entstehung von starkem Schwitzen kann unterschiedliche Ursachen haben. Mitunter liegen Grunderkrankungen wie Stoffwechselstörungen, Infektionen oder Tumoren zugrunde und werden durch starkes Schwitzen begleitet. Hormonumstellungen sind ebenfalls im Zusammenhang mit starkem Schwitzen zu beobachten, bei Frauen zum Beispiel häufig in den Wechseljahren. Eine gewisse genetische Veranlagung ist bei starkem Schwitzen ebenfalls zu erkennen. Schon während der Pubertät manifestiert sich dann die vermehrte Schweißproduktion an bestimmten Körperregionen. Ist keine Grunderkrankungen für das übermäßige Schwitzen zu diagnostizieren, so handelt es sich um die primäre Hyperhidrose.

Diagnose starkes Schwitzen

Zur Diagnose einer übermäßigen Schweißproduktion gibt die Anamnese schon die ersten, richtungsweisenden Aufschlüsse. Ist eine familiäre Häufung zu erkennen, liegen keine anderen Beschwerden vor und wird starkes Schwitzen an den für eine Hyperhidrose typischen Stellen (Handflächen, Fußsohlen, Achselhöhlen) beobachtet, so sind in der Regel keine weiteren diagnostischen Maßnahmen zur Sicherung der Diagnose nötig. Mit verschiedenen Tests lassen sich der Schweregrad und die genaue Ausdehnung der Hyperhidrose feststellen und eine entsprechende Therapie einleiten. Gesellen sich zum starken Schwitzen noch weitere Symptome hinzu, so werden weiterführende diagnostische Maßnahmen ergriffen, um eine mögliche Grunderkrankung ausschließen zu können.