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Ratgeber starkes Schwitzen

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Diese Informationen dienen dem Ratsuchenden als allgemeine unverbindliche Unterstützung und können keinen Ersatz für die professionelle Beratung, Behandlung oder Diagnose durch ausgebildete und anerkannte Ärzte darstellen. Lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Arzt beraten und verändern oder beenden Sie keine Behandlungen eigenständig. Ebenso sollten Sie keine Selbstmedikation durchführen, ohne vorher einen Arzt oder Apotheker konsultiert zu haben.

04. Juli 2019
Eine wichtige Rolle bei der Therapie von Neurodermitis spielt die tägliche Hautpflege. Darüber hinaus kann auch die Einnahme von Medikamenten notwendig sein.
  
11. Juni 2019
Grindflechte ist eine sehr ansteckende bakterielle Hauterkrankung, die mit entzündlichen und juckenden Hautveränderungen einhergeht.
  
05. Juni 2019
Bei der Auswahl der Pflegeprodukte sollten Menschen mit Psoriasis darauf achten, nach Möglichkeit auf Duft- und Konservierungsstoffe zu verzichten.
  
03. Juni 2019
Neben den Hautrötungen ist es vor allem der Juckreiz, der es Kindern mit Urtikaria schwer macht. Eltern sollten darauf achten, dass die Kinder sich nicht wund kratzen.
  
22. Mai 2019
Neben der Verwendung von Antitranspiranten kann zur Therapie einer Hyperhidrose u. a. Botulinumtoxin oder eine Leitungswasseriontophorese eingesetzt werden.
  
Therapie starkes Schwitzen

Die Therapie starken Schwitzens richtet sich in erster Linie nach der Art der Hyperhidrose. Handelt es sich um eine sekundäre übermäßige Schweißproduktion, liegt also eine Grunderkrankung für das Schwitzen zugrunde, so zielt die Therapie in erster Linie auf die Behandlung der Grunderkrankung ab. Ist keine Ursache für das starke Schwitzen erkennbar, so wird zunächst mit einer konservativen Therapie begonnen, die sich nach Lokalisation und Schweregrad der Hyperhidrose richtet. In diesem Rahmen stehen dem Arzt unterschiedliche therapeutische Maßnahmen zur Verfügung. Schlägt das starke Schwitzen auf eine konservative Therapie nicht an, so können operative Eingriffe infrage kommen. Sie richten sich ebenfalls nach Schweregrad und Lokalisation der Hyperhidrose.

Durch das Schwitzen reguliert der Körper seine Temperatur. Die Schweißdrüsen sondern hierzu eine salzhaltige, wässrige Flüssigkeit ab, die an der Hautoberfläche verdunstet und so für die nötige Kühlung sorgt. Gesteuert wird die Schweißproduktion über bestimmte Nervenbotenstoffe durch das vegetative Nervensystem. Liegt eine Störung in diesem Bereich vor, wird mehr Schweiß produziert, als zur Temperaturregulierung notwendig ist. Der Mediziner spricht dann von einer primären Hyperhidrose. Nicht immer ist starkes Schwitzen auf eine Störung der Reizleitung zurückzuführen. Verschiedene Krankheiten können sich ebenfalls durch starkes Schwitzen äußern. In diesem Fall handelt es sich um eine sekundäre Hyperhidrose.

Viele Gerüchte und Irrtümer ranken sich um das starke Schwitzen. Diese reichen von mangelnder Körperhygiene, über Geschlechtsdispositionen, bis hin zu Assoziationen mit übergewichtigen Menschen. Dabei trifft starkes Schwitzen auf rund ein Prozent der westlichen Bevölkerung zu. Männer und Frauen sind in etwa gleich häufig von diesem Phänomen betroffen, lediglich die Lokalisation unterscheidet sich geringfügig voneinander. Genaue Zahlen sind hingegen schwer zu ermitteln. Zu hoch ist die Dunkelziffer, da starkes Schwitzen noch immer zu den Tabuthemen in der Gesellschaft gehört. Informatioen über starkes Schwitzen kann viele Vorurteile widerlegen und Betroffenen helfen, ohne Scham Hilfe in Anspruch zu nehmen.