Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber starkes Schwitzen

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Starkes Schwitzen

Links zu starkem Schwitzen

Deutsches Hyperhidrosezentrum (DHHZ)
www.hyperhidrose.de

Leitlinie zur Definition und Therapie der primären Hyperhidrose
www.awmf.org

Deutsche Dermatologische Gesellschaft e. V.
www.derma.de

Hyperhidrose – Selbsthilfe in Mannheim
www.hyperhidrose-mannheim.de

Berufsverband der Deutschen Dermatologen e. V.
www.bvdd.info

04. Juli 2019
Eine wichtige Rolle bei der Therapie von Neurodermitis spielt die tägliche Hautpflege. Darüber hinaus kann auch die Einnahme von Medikamenten notwendig sein.
  
11. Juni 2019
Grindflechte ist eine sehr ansteckende bakterielle Hauterkrankung, die mit entzündlichen und juckenden Hautveränderungen einhergeht.
  
05. Juni 2019
Bei der Auswahl der Pflegeprodukte sollten Menschen mit Psoriasis darauf achten, nach Möglichkeit auf Duft- und Konservierungsstoffe zu verzichten.
  
03. Juni 2019
Neben den Hautrötungen ist es vor allem der Juckreiz, der es Kindern mit Urtikaria schwer macht. Eltern sollten darauf achten, dass die Kinder sich nicht wund kratzen.
  
22. Mai 2019
Neben der Verwendung von Antitranspiranten kann zur Therapie einer Hyperhidrose u. a. Botulinumtoxin oder eine Leitungswasseriontophorese eingesetzt werden.
  
Diagnose starkes Schwitzen

Zur Diagnose einer übermäßigen Schweißproduktion gibt die Anamnese schon die ersten, richtungsweisenden Aufschlüsse. Ist eine familiäre Häufung zu erkennen, liegen keine anderen Beschwerden vor und wird starkes Schwitzen an den für eine Hyperhidrose typischen Stellen (Handflächen, Fußsohlen, Achselhöhlen) beobachtet, so sind in der Regel keine weiteren diagnostischen Maßnahmen zur Sicherung der Diagnose nötig. Mit verschiedenen Tests lassen sich der Schweregrad und die genaue Ausdehnung der Hyperhidrose feststellen und eine entsprechende Therapie einleiten. Gesellen sich zum starken Schwitzen noch weitere Symptome hinzu, so werden weiterführende diagnostische Maßnahmen ergriffen, um eine mögliche Grunderkrankung ausschließen zu können.

Therapie starkes Schwitzen

Die Therapie starken Schwitzens richtet sich in erster Linie nach der Art der Hyperhidrose. Handelt es sich um eine sekundäre übermäßige Schweißproduktion, liegt also eine Grunderkrankung für das Schwitzen zugrunde, so zielt die Therapie in erster Linie auf die Behandlung der Grunderkrankung ab. Ist keine Ursache für das starke Schwitzen erkennbar, so wird zunächst mit einer konservativen Therapie begonnen, die sich nach Lokalisation und Schweregrad der Hyperhidrose richtet. In diesem Rahmen stehen dem Arzt unterschiedliche therapeutische Maßnahmen zur Verfügung. Schlägt das starke Schwitzen auf eine konservative Therapie nicht an, so können operative Eingriffe infrage kommen. Sie richten sich ebenfalls nach Schweregrad und Lokalisation der Hyperhidrose.

Durch das Schwitzen reguliert der Körper seine Temperatur. Die Schweißdrüsen sondern hierzu eine salzhaltige, wässrige Flüssigkeit ab, die an der Hautoberfläche verdunstet und so für die nötige Kühlung sorgt. Gesteuert wird die Schweißproduktion über bestimmte Nervenbotenstoffe durch das vegetative Nervensystem. Liegt eine Störung in diesem Bereich vor, wird mehr Schweiß produziert, als zur Temperaturregulierung notwendig ist. Der Mediziner spricht dann von einer primären Hyperhidrose. Nicht immer ist starkes Schwitzen auf eine Störung der Reizleitung zurückzuführen. Verschiedene Krankheiten können sich ebenfalls durch starkes Schwitzen äußern. In diesem Fall handelt es sich um eine sekundäre Hyperhidrose.