Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber starkes Schwitzen

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Starkes Schwitzen

Links zu starkem Schwitzen

Deutsches Hyperhidrosezentrum (DHHZ)
www.hyperhidrose.de

Leitlinie zur Definition und Therapie der primären Hyperhidrose
www.awmf.org

Deutsche Dermatologische Gesellschaft e. V.
www.derma.de

Hyperhidrose – Selbsthilfe in Mannheim
www.hyperhidrose-mannheim.de

Berufsverband der Deutschen Dermatologen e. V.
www.bvdd.info

07. Juli 2021
Neben der Verwendung von Antitranspiranten kann zur Therapie einer Hyperhidrose u. a. Botulinumtoxin oder eine Leitungswasseriontophorese eingesetzt werden.
  
01. Juli 2021
Sie leiden an einer Hautkrankheit wie Psoriasis, dann ist diese Reise genau die Richtige für Sie.
  
20. Juni 2018
Bei Psoriasis ist der Erneuerungsprozess der Haut gestört. Die Ursache ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems.
  
10. Februar 2017
Symptome des seborrhoischen Ekzems zeigen sich meist im Gesicht. Zur Therapie werden häufig Cremes, Lotionen oder Salben verwendet.
  
15. Dezember 2016
Bei Vitiligo gibt es verschiedene Behandlungsansätze, z. B. die Bestrahlung mit speziellem UV-Licht. Um die Flecken zu überdecken, eignet sich Camouflage.
  
Diagnose starkes Schwitzen

Zur Diagnose einer übermäßigen Schweißproduktion gibt die Anamnese schon die ersten, richtungsweisenden Aufschlüsse. Ist eine familiäre Häufung zu erkennen, liegen keine anderen Beschwerden vor und wird starkes Schwitzen an den für eine Hyperhidrose typischen Stellen (Handflächen, Fußsohlen, Achselhöhlen) beobachtet, so sind in der Regel keine weiteren diagnostischen Maßnahmen zur Sicherung der Diagnose nötig. Mit verschiedenen Tests lassen sich der Schweregrad und die genaue Ausdehnung der Hyperhidrose feststellen und eine entsprechende Therapie einleiten. Gesellen sich zum starken Schwitzen noch weitere Symptome hinzu, so werden weiterführende diagnostische Maßnahmen ergriffen, um eine mögliche Grunderkrankung ausschließen zu können.

Die Entstehung von starkem Schwitzen kann unterschiedliche Ursachen haben. Mitunter liegen Grunderkrankungen wie Stoffwechselstörungen, Infektionen oder Tumoren zugrunde und werden durch starkes Schwitzen begleitet. Hormonumstellungen sind ebenfalls im Zusammenhang mit starkem Schwitzen zu beobachten, bei Frauen zum Beispiel häufig in den Wechseljahren. Eine gewisse genetische Veranlagung ist bei starkem Schwitzen ebenfalls zu erkennen. Schon während der Pubertät manifestiert sich dann die vermehrte Schweißproduktion an bestimmten Körperregionen. Ist keine Grunderkrankungen für das übermäßige Schwitzen zu diagnostizieren, so handelt es sich um die primäre Hyperhidrose.

Durch das Schwitzen reguliert der Körper seine Temperatur. Die Schweißdrüsen sondern hierzu eine salzhaltige, wässrige Flüssigkeit ab, die an der Hautoberfläche verdunstet und so für die nötige Kühlung sorgt. Gesteuert wird die Schweißproduktion über bestimmte Nervenbotenstoffe durch das vegetative Nervensystem. Liegt eine Störung in diesem Bereich vor, wird mehr Schweiß produziert, als zur Temperaturregulierung notwendig ist. Der Mediziner spricht dann von einer primären Hyperhidrose. Nicht immer ist starkes Schwitzen auf eine Störung der Reizleitung zurückzuführen. Verschiedene Krankheiten können sich ebenfalls durch starkes Schwitzen äußern. In diesem Fall handelt es sich um eine sekundäre Hyperhidrose.